Theater | Andrea Schurian - Part 2

Andrea Schurian

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Johann Kresnik: “Das ist Behauptungstheater”

Freitag, 8 Januar, 2010

In der Mitte der Bühne ein riesiges hölzernes Hakenkreuz; kein Zweifel, es geht um Nationalsozialismus und seine braunen Ausläufer bis in die Gegenwart. Bis nach Kärnten. 
“Am Kärntner Wesen wird die Welt genesen” , wird es später heißen, wenn die Wörter- und Bilderflut immer drastischer wird, Wasser, Blut, Quatsch, nackte Männer, barbusige Frauen. Und viel, viel [...]

Volksopernchef Robert Meyer: “Nicht etwa, dass wir in Geld schwimmen”

Mittwoch, 21 Oktober, 2009

ASch: Sie spielen derzeit in “Guys and Dolls” , proben “Häuptling Abendwind” , werden im November die Kinder-Pop-Oper”Antonia und der Reißteufel” von Christian Kolonovits inszenieren. Ist das jetzt neue Mode unter Wiens Theaterdirektoren oder eine Konsequenz der Wirtschaftskrise: möglichst viel selber zu machen?
Meyer: Im Moment ist es zugegebenermaßen ein bisschen stressig. Und was “Häuptling Abendwind” [...]

Veronica Kaup-Hasler: “Zweifel ist mein zweiter Name”

Dienstag, 1 September, 2009

Die Intendantin des Steirischen Herbstes  über x-Beliebigkeit, Finanzierung und Bauchweh vor der Eröffnung
A.Sch: Ihnen kommt bald der Kulturlandesrat abhanden. Was bedeutet die Ablöse Kurt Fleckers für den Steirischen Herbst?
Kaup-Hasler: Schade ist, wenn bei Umbildungen die Kunst aus dem Blickfeld gerät. Kurt Flecker ist ein sehr profilierter, wenn auch streitbarer Kulturpolitiker. Sein großes Verdienst ist, dass [...]

Thomas Oberender: “Europa ist ein großes Venedig geworden”

Freitag, 28 August, 2009

Der Schauspielchef der Salzburger Festspiele über Mythen, seine Pläne für die nächste Saison, das Leben und den Tod.
A.Sch: “Langweilig” , “elitär” , “faschistoid” : Wie fanden Sie denn die Festspiel-Analysen von Kušej, Bachler und Marlene Streeruwitz?
Oberender: Allesamt eitel und entbehrlich. Und wenn es eine linksreaktionäre Haltung gibt, dann ist das sicher die von Frau Streeruwitz. [...]

Helga Rabl-Stadler: “Wir sind eine internationale Marke”

Donnerstag, 27 August, 2009

A.Sch: Es gab heuer viele Querelen als Begleitmusik, etwa durch das Kuratorium und dessen personelle und strukturelle Entscheidungen zu Beginn der Festspiele.
Rabl-Stadler: Das war fatal. Aber Sie verstehen, dass ich aus diplomatischen Gründen aus meinem Herzen eine Mördergrube machen muss.

Jürgen Flimm: “Beim Schlusschor bin ich am Wasser gebaut”

Mittwoch, 26 August, 2009

Der Intendant der Salzburger Festspiele über Glaube, Liebe, Hoffnung, Buhs und den ästhetischen Mehrwert roter Fahnen
A.Sch: Kränken Sie eigentlich Buhrufe, wie zuletzt bei “Moise et Pharaon” ?
Flimm: Ja sicher. Buhrufe sind feige, sie kommen aus dem Dunkel. Wenn mir Leute ins Gesicht sagen, dass etwas Murks war: Das muss man aushalten. Auch Verrisse gehören zum [...]

Johann Kresnik: “Am Kärntner Wesen wird die Welt genesen”

Mittwoch, 5 August, 2009

Bleiburg/Pliberk - In der Mitte der Bühne ein riesiges hölzernes Hakenkreuz; kein Zweifel, es geht um Nationalsozialismus und seine braunen Ausläufer bis in die Gegenwart. Bis nach Kärnten. ”Am Kärntner Wesen wird die Welt genesen” , wird es später heißen, wenn die Wörter- und Bilderflut immer drastischer wird, Wasser, Blut, Quatsch, nackte Männer, barbusige Frauen.

Luc Bondy: “Großartig, dass Kultur Hysterie auslösen kann”

Samstag, 27 Juni, 2009

Fetwochen-Intendant Luc Bondy über Musiktheater, ein Projekt mit der Burg und seine aktuelle Liebelei in London.
Standard: Wie lautet Ihr Festwochen-Resümee: Sind Sie zufrieden?
Bondy: Zufrieden ist ein Wort, das mir immer etwas fremd ist. Aber ich bin freudig überrascht, dass wir einen so großen Zulauf hatten. Das bedeutet wohl, dass wir eine sehr sehr gute Mischung [...]

Nicholas Ofzcarek: “Ich scheitere, weil ich viel riskiere”

Freitag, 19 Juni, 2009

Nicholas Ofczarek über schwarze Löcher nach der Premiere, die Kindheit und seine kluge Frau. 
A.Sch: Als Ihnen der Schauspielchef der Salzburger Festspiele den “Jedermann” angeboten hat: Haben Sie eigentlich kurz überlegt, abzulehnen?
Ofczarek: Nein. Keine Sekunde. (lacht) Thomas Oberender hatte das Wort Jedermann noch nicht fertig ausgesprochen, habe ich schon ja gesagt.

Robert Menasse: “Ein Symptom von Weltschmerz”

Sonntag, 19 April, 2009

“Doktor Hoechst”, Robert Menasses Version von Goethes “Faust”, wird am Staatstheater Darmstadt uraufgeführt
A.Sch: Was ist für Sie das Spannende, das Aktuelle am Fauststoff?
Menasse: Diese momentane große Krise, diese Todes- oder Überlebenskrise des Kapitalismus, das ist die Krise am Ende von Faust II. Goethe, der große deutsche Dichter, beschreibt an der Biografie eines Mannes die Geschichte der [...]


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