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Andrea Schurian

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Archiv für denAllgemeinKategorie

Wolfgang Hollegha: “Das Schiefe, das Organische inspiriert mich”

Mittwoch, 7 Oktober, 2009

Eine Astgabel zum Beispiel. Ein Scheit, das schief an der Hauswand lehnt. Wurzelgeflecht. Die wie achtlos hingeworfene blaue Mütze auf dem Kopf eines alten Schaukelpferds. Der Teddybär, der seit Jahrzehnten im Fensterrahmen verstaubt. Eine Löwen-Handpuppe in der Zimmerecke: Das sind die Gegenstände, die Wolfgang Hollegha anschaut, immer wieder anschaut und zeichnet, anschaut, verinnerlicht, bis - [...]

Nicholas Ofzcarek: “Ich scheitere, weil ich viel riskiere”

Freitag, 19 Juni, 2009

Nicholas Ofczarek über schwarze Löcher nach der Premiere, die Kindheit und seine kluge Frau. 
A.Sch: Als Ihnen der Schauspielchef der Salzburger Festspiele den “Jedermann” angeboten hat: Haben Sie eigentlich kurz überlegt, abzulehnen?
Ofczarek: Nein. Keine Sekunde. (lacht) Thomas Oberender hatte das Wort Jedermann noch nicht fertig ausgesprochen, habe ich schon ja gesagt.

Biennale von Venedig: No day No Night

Samstag, 6 Juni, 2009

Sehen. Schauen. Gesehen werden. Eiserne Gebote, wenn alle zwei Jahre in den Giardini die Länder-Pavillons ihre Kunst-Weltmeisterschaftsspiele um den Goldenen Löwen austragen und sich im Arsenale sowie im “Palazzo delle Esposizioni” Künstler zum Weltenbauen treffen. Und nun auch noch abends Musik-Welten bauen.

Peter Kogler: Die Rückkehr der Ameise

Donnerstag, 4 Juni, 2009

Also gut, zum Thema Umwelt fallen ihm jetzt auf die Schnelle nicht so rasend viele Assoziationen ein. Genau genommen zuerst einmal nur zwei: Ökologie und Ökonomie. Und nach einer kleinen Pause fügt Peter Kogler hinzu, dass sich die Weltbevölkerung seit seiner Geburt 1959 verdoppelt habe: Und es ein universeller Begriff sei und folglich alle Kategorien [...]

Elfie Semotan: “Ich stehle ungern das Äußere von Menschen”

Sonntag, 10 Mai, 2009

Die österreichische Fotografin Elfie Semotan pendelt zwischen New York und  Wien . Ein Gespräch über Street Photographie, bei einem Spaziergang durch die  Ausstellung “Big City”   im Wien Museum.
Standard: Was sind Ihre Lieblingsplätze in New York?
Semotan: Ich liebe die großen Avenues, die Downtown so schäbig beginnen und zunehmend elegant werden. Oder, so wie auf [...]

Elfie Semotan: “Ich mag, wenn es inszeniert ist.”

Freitag, 8 Mai, 2009

Auf kaum jemand anderen passt die Bezeichung Star-Fotografin so gut wie auf Elfie Semotan:  Expertin für Eleganz und  Schönheit –mit subversiver Lust am Makel.
Ihre Fotoinszenierungen sind Alltagskultur, ihre Werbeplakate Kunst im öffentlichen Raum. Seit 1998 pendelt Elfie Semotan zwischen Wien und New York, eine der wenigen österreichischen Fotografinnen, die es im Big Apple geschafft hat.Ein [...]

Wolfgang Lorenz zur Idee Kulturhauptstadt: Nicht den Normalzustand aufschminken

Sonntag, 26 April, 2009

A.Sch: Machen Kulturhauptstädte heute überhaupt noch Sinn?
Lorenz: Wenn Sie gut gemacht sind, sicher. Jede Kulturhauptstadt ist ein Maßanzug. Deswegen ist Linz ganz anders als Graz zu machen und Istanbul wird anders funktionieren. Es ist immer ein Ortsbefund, der von innen nach außen gemacht werden muss, nicht von außen nach innen. Die Linzer heizen den Ofen [...]

Verbot von Killerspielen

Donnerstag, 12 März, 2009

“Vergletscherung der Gefühle” nennt Regisseur Michael Haneke jenen soziopathischen Ausnahmezustand, wenn Killergames, Horrorschund, Videoschrott und TV-Trash ihre Faszination verlieren. Wenn man “es” sehen will: die Angst, das Leiden, Krepieren, letztes Röcheln in echt, Tod auf Augenhöhe. Wenn der Ego-Shooter zum ganz realen Massenmörder wird.

Kunst-Krise als Folge der Wallstreet-Miese: Sponsoren verzweifelt gesucht

Samstag, 28 Februar, 2009

 ”Kunst”, sagt Michael Govan, Direktor des Los Angeles County Museum of Art, “Kunst verliert nie seinen emotionalen oder künstlerischen Wert, egal wie sich die Wirtschaft entwickelt” . Die Wahrheit sieht allerdings so aus: Einsparungen. Schluss mit großzügigen Ankaufs- und Ausstellungsbudgets. Mitarbeiter-Aufnahmestopp. Unsichere Zukunft. 

Alfons Schilling: “Ich wollte das Sehen verändern”

Donnerstag, 19 Februar, 2009

1956: Wien Westbahnhof. Ein junger Schweizer auf der Suche nach einer günstigen Bleibe. Anruf in einer Pension: “Haben Sie ein Zimmer für zwei Personen? Können Sie es bitte für Schilling reservieren.” Entrüstete Antwort: “Na sicher für Schilling. Was glauben Sie denn, für was sonst?” Das, sagt Alfons Schilling, war nur das erste von vielen Missverständnissen [...]


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