Allgemein | Andrea Schurian - Part 2

Andrea Schurian

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Ingeborg Strobl: Einblicke, Eindrücke, Erinnerungen

Freitag, 24 Juli, 2015

Die Künstlerin Ingebor Strobl gab im Wien-Museum in einer kleinen, sehr poetischen Ausstellung Einblicke in ihr ganz persönliches Lebensumfeld. Ihre Fotografien, Schnappschüsse und Sammelstücke arrangierte sie zu einer Art Rauminstallation.
Berührendes, Banales, Absurdes, Lustiges, Wichtiges, Wehmütiges, Bellezza, Tristezza: Ingeborg Strobls Fotografien sind Fundstücke kleiner Welten. Ihre Aufmerksamkeit gehört dem vorgeblich Nebensächlichen, mit liebevollem Ernst und heiterer [...]

Helga Rabl-Stadler: “Ich weine nur aus Trauer”

Freitag, 24 Juli, 2015

Zwanzig Jahre an der Spitze der weltberühmten Salzburger Festspiele und kein bisschen leise. Oder gar langsam. Lift? Dürfen andere nehmen. Die Präsidentin geht lieber zu Fuß. Ist schneller – und hält schlank. Kein Haar an der falschen Stelle, keine Knitterfalte im Sakko oder im Gesicht. Der Stress hält sie jung, der Job auf Trab. An [...]

Rekordauktionen: Kunst ist die globale Krisenwährung

Dienstag, 12 Mai, 2015

Wird bei den internationalen Auktionen viel schwarzes Geld sehr weiß gewaschen? Der Verdacht hält sich hartnäckig, auch wenn Auktionshäuser das Gegenteil beteuern. Auf alle Fälle geht es immer weniger um wahre Kunst, als um teure Spekulationsware. Und um Prestige. Museen können bei den Spitzenpreisen meist nicht mehr mithalten.
Hammer. Um insgesamt mehr als 280 Millionen Euro wurden [...]

Südafrika: Nicht Rache, sondern Freiheit

Mittwoch, 6 Mai, 2015

Südafrika, zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Apartheid und gut ein Jahr nach Nelson Mandelas Tod: Statt der politischen herrscht wirtschaftliche Apartheid. In den Townships kämpfen Arme gegen noch Ärmere, schwarze Südafrikaner gegen schwarze Zuwanderer.
Das Land gehöre Schwarzen und Weißen gleichermaßen - man würde sich als Europäer daher sofort zu Hause fühlen, sagte Aletta Mokhonoana, [...]

Elisabeth Orth: “Man weiß nicht, wie man ist, wenn man mordet”

Mittwoch, 6 Mai, 2015

Unter dem Titel “Aus euch wird nie was” (Amalthea-Verlag) erschienen Anfang Mai die von Presse-Kulturredakteur Norbert Mayer aufgezeichneten Erinnerungen der großen Burgschauspielerin Elisabeth Orth. Dieses Interview über gute Rollen und Regisseure entstand, als der vielbeschäftigen Doyenne im Vorjahr die Ehrenmitgliedschaft des Burgtheaters verliehen wurde.
Das Gespräch fand am Spätnachmittag in ihrer Garderobe statt; am Abend spielte sie mehrere Rollen in [...]

1945: Kunstkollision mit der Zeitgeschichte

Dienstag, 28 April, 2015

1945 war die Stunde null für zeitgenössische österreichische Kunst. Junge Kunstschaffende standen einer feindseligen Gesellschaft gegenüber, die zeitgenössische Kunst immer noch als “entartet” betrachtete
In den Kunstmetropolen, allen voran Paris und New York, schrieb man in den 1940er-Jahren mit Tachismus und Abstraktem Expressionismus bereits eifrig neue Kapitel der Kunstgeschichte. In Österreich hingegen wurde [...]

Peter Turrini: “Meine ganze Literatur ist eine Art Zurückschreierei”

Mittwoch, 15 April, 2015

Mit drei Themenzyklen – Österreichische Klassiker des 20. Jahrhunderts, Österreich aktuell und Klassische Komödie – setzt das Burgtheater 2015/16 programmatische Schwerpunkte. Im Zyklus Österreich aktuell findet sich unter anderem auch Peter Turrinis Stück Bei Einbruch der Dunkelheit gespielt. Im Volkstheater steht seine Rozznjogd auf dem Programm.
Das Gespräch über Leben und Tod fand anlässlich seines 70. Geburtstags [...]

Bernhard Ensemble: Scheiß drauf, Mann!

Freitag, 20 März, 2015

“The.Big.Lumpazi, Coen Brothers vs. Nestroy” des Wiener Bernhard Ensembles
Foto: Barbara Palffy/Bernhard Ensemble

Na, das fangt ja schon einmal richtig gut an. Eine White-Box als coole TV-Lounge, bequeme Fauteuils fürs Publikum. Auf dem Riesenflatscreen Superman aus dem Jahr 1978, Marlon Brando als Jor El. Aber weil guter Geschmack und Theaterkunst, zumindest im radikalen [...]

Nationalsozialismus: Liebe unter Verdacht

Sonntag, 30 November, 2014

In seiner Familiensaga Die blaue Brosche schreibt Max Kübeck über seinen Vater, der wegen seiner Homosexualität in Gestapo-Haft war. Vor allem aber bricht Kübeck mit der aristokratischen Familientradition, zu schweigen, wenn das Reden schwerfällt.
 Foto: Max Kübeck
Nein, sie habe ja nichts gegen Homosexuelle: “Aber für mich ist das die größte Behinderung, die ein [...]

Albi: Wie Henri in Frankreich

Dienstag, 25 November, 2014

Henri de Toulouse-Lautrec, exzentrischer Bohèmien, Chronist des Pariser Nachtlebens im Fin de Siècle, wuchs in der bäuerlich-bodenständigen Tarn-Region auf. Die Weltkulturerbe-Stadt Albi ehrt ihren berühmtesten Sohn mit einem Museum und kulinarischen Köstlichkeiten.
Foto: laurent frezouls cdt tarn_ Dort, wo Henri seine Kindheit und Jugend verbrachte, wird in noblen Restaurants wie in einfachen Bistros getafelt [...]


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