Kunst | Andrea Schurian

Andrea Schurian

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Yanis Varoufakis: “Wir haben eine Europäische Disunion”

Samstag, 10 Oktober, 2015

Yanis Varoufakis spricht am Rand der Moskau-Biennale über Preis und Wert, das Bombardement Syriens und die Europäische Union.

Adele Neuhauser, Peter Marquant: “Der Anspruch an uns selber ist hoch, das schweißt zusammen”

Samstag, 29 August, 2015

Sie zählt fraglos zu den wichtigsten Schauspielerinnen des Landes, gleich dreimal wurde sie mit der Romy beliebteste Seriendarstellerin ausgezeichnet. Er ist einer der wichtigen abstrakten Maler Österreichs, der vor dreißig Jahren seinen Hauptwohnsitz in ein kleines Dorf auf Mallorca verlegte, weil er sich in die Grund- und Lebensfarben der Insel verliebte – und in seine [...]

Salzburger Festspiele: Sachen zum Lachen statt gesellschaftspolitischer Relevanz

Samstag, 29 August, 2015

Zuletzt gab’s dann ja Gott sei Dank doch noch ein kleines Skandälchen bei diesen gemächlich ihrem Ende entgegenplätschernden Salzburger Festspielen. Nämlich: Huch! Die Musiker intonierten beim Jedermann die Internationale, als sie Heinz-Christian Strache im Publikum entdeckten. Bei den Blauen stieß die sanfte Provokation zunächst, wenig erstaunlich, auf unverständige Ohren. Hätte [...]

Salzburg: Atemholen in der Provinz-Weltstadt der Kunst

Montag, 24 August, 2015

Die blaue Stunde, zwischen Tag und Nacht flirrende Traumbilder, die Stadt in Mythen versunken, verwoben zu einem Gedicht von Georg Trakl. “In der Stille tun sich eines Engels blaue Mohnaugen auf.” Im Winter klirrt eisblau die Schneeluft, sommers schlabbert die Hitze als bläulicher Dunst über den Türmen und Kuppeln. Durchscheinend Trakls spinstige Farben, Hyazinth und [...]

Franz Welser-Möst: “Fidelio ist eine philosophische Utopie”

Samstag, 1 August, 2015

Wenige Tage vor der “Fidelio”-Premiere bei den Salzburger Festspielen traf ich den Dirigenten Franz Welser-Möst zum Gespräch über die Besonderheit der Oper, seine Erfolge in Cleveland, die Zusammenarbeit mit Regisseuren und darüber, dass in seinem Musikhimmel zumindest zwei Orchester sein müssen: die Cleveländer und die Wiener Philharmoniker.
Sie dirigieren bei den Festspielen zwei Opern, Konzerte – [...]

Ingeborg Strobl: Einblicke, Eindrücke, Erinnerungen

Freitag, 24 Juli, 2015

Die Künstlerin Ingebor Strobl gab im Wien-Museum in einer kleinen, sehr poetischen Ausstellung Einblicke in ihr ganz persönliches Lebensumfeld. Ihre Fotografien, Schnappschüsse und Sammelstücke arrangierte sie zu einer Art Rauminstallation.
Berührendes, Banales, Absurdes, Lustiges, Wichtiges, Wehmütiges, Bellezza, Tristezza: Ingeborg Strobls Fotografien sind Fundstücke kleiner Welten. Ihre Aufmerksamkeit gehört dem vorgeblich Nebensächlichen, mit liebevollem Ernst und heiterer [...]

Rekordauktionen: Kunst ist die globale Krisenwährung

Dienstag, 12 Mai, 2015

Wird bei den internationalen Auktionen viel schwarzes Geld sehr weiß gewaschen? Der Verdacht hält sich hartnäckig, auch wenn Auktionshäuser das Gegenteil beteuern. Auf alle Fälle geht es immer weniger um wahre Kunst, als um teure Spekulationsware. Und um Prestige. Museen können bei den Spitzenpreisen meist nicht mehr mithalten.
Hammer. Um insgesamt mehr als 280 Millionen Euro wurden [...]

Hubert Schmalix: Alpenkönig oder Menschenfreund

Mittwoch, 6 Mai, 2015

An die fünfzig Werke hat der in Los Angeles lebende österreichische Künstler eigens für diese Schau gemalt. Am 5. Mai wurde die Ausstellung im Kunstforum Wien eröffnet-
                      Fotos: Lee Thomson, Courtesy Hubert Schmalix
Entweder entvölkerte Welten oder einsame Wesen. Nackter, auf sich zurückgeworfener Mensch oder Landschaft. Und der Künstler: Alpenkönig oder Menschenfreund?Hubert Schmalix hat [...]

Elisabeth Orth: “Man weiß nicht, wie man ist, wenn man mordet”

Mittwoch, 6 Mai, 2015

Unter dem Titel “Aus euch wird nie was” (Amalthea-Verlag) erschienen Anfang Mai die von Presse-Kulturredakteur Norbert Mayer aufgezeichneten Erinnerungen der großen Burgschauspielerin Elisabeth Orth. Dieses Interview über gute Rollen und Regisseure entstand, als der vielbeschäftigen Doyenne im Vorjahr die Ehrenmitgliedschaft des Burgtheaters verliehen wurde.
Das Gespräch fand am Spätnachmittag in ihrer Garderobe statt; am Abend spielte sie mehrere Rollen in [...]

1945: Kunstkollision mit der Zeitgeschichte

Dienstag, 28 April, 2015

1945 war die Stunde null für zeitgenössische österreichische Kunst. Junge Kunstschaffende standen einer feindseligen Gesellschaft gegenüber, die zeitgenössische Kunst immer noch als “entartet” betrachtete
In den Kunstmetropolen, allen voran Paris und New York, schrieb man in den 1940er-Jahren mit Tachismus und Abstraktem Expressionismus bereits eifrig neue Kapitel der Kunstgeschichte. In Österreich hingegen wurde [...]


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