Kunst | Andrea Schurian - Part 2

Andrea Schurian

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Veronica Kaup-Hasler: “Zweifel ist mein zweiter Name”

Dienstag, 1 September, 2009

Die Intendantin des Steirischen Herbstes  über x-Beliebigkeit, Finanzierung und Bauchweh vor der Eröffnung
A.Sch: Ihnen kommt bald der Kulturlandesrat abhanden. Was bedeutet die Ablöse Kurt Fleckers für den Steirischen Herbst?
Kaup-Hasler: Schade ist, wenn bei Umbildungen die Kunst aus dem Blickfeld gerät. Kurt Flecker ist ein sehr profilierter, wenn auch streitbarer Kulturpolitiker. Sein großes Verdienst ist, dass [...]

Markus Hinterhäuser: “Da habe ich noch immer Herzklopfen”

Samstag, 29 August, 2009

Der Konzertchef der Salzburger Festspiele über die Linie, Herzklopfen und Gert Jonke.
A.Sch: Warum helfen Sie eigentlich dem Kuratorium, das Sie nicht gerade respektvoll behandelt hat, 2011 als Interims-Intendant aus der Patsche?
Hinterhäuser: Ich habe tatsächlich Einblicke in Abläufe und, nennen wir’s euphemistisch, in charakterliche Eigenheiten einiger Protagonisten gewonnen, die ich mir gern erspart hätte. Aber [...]

Helga Rabl-Stadler: “Wir sind eine internationale Marke”

Donnerstag, 27 August, 2009

A.Sch: Es gab heuer viele Querelen als Begleitmusik, etwa durch das Kuratorium und dessen personelle und strukturelle Entscheidungen zu Beginn der Festspiele.
Rabl-Stadler: Das war fatal. Aber Sie verstehen, dass ich aus diplomatischen Gründen aus meinem Herzen eine Mördergrube machen muss.

Jürgen Flimm: “Beim Schlusschor bin ich am Wasser gebaut”

Mittwoch, 26 August, 2009

Der Intendant der Salzburger Festspiele über Glaube, Liebe, Hoffnung, Buhs und den ästhetischen Mehrwert roter Fahnen
A.Sch: Kränken Sie eigentlich Buhrufe, wie zuletzt bei “Moise et Pharaon” ?
Flimm: Ja sicher. Buhrufe sind feige, sie kommen aus dem Dunkel. Wenn mir Leute ins Gesicht sagen, dass etwas Murks war: Das muss man aushalten. Auch Verrisse gehören zum [...]

Brigitte Kowanz: “Da ist ihnen wirklich etwas passiert”

Samstag, 25 Juli, 2009

Überraschend war es schon. Einerseits. Andererseits auch nicht. Denn schon ihre erste Ausstellung 1979 im Forum Stadtpark, gemeinsam mit Peter Weibel und Georg Kargl - ja, genau, der Wiener Galerist machte damals noch selbst Kunst - war ziemlich erfolgreich. Von da an ging es Schlag auf Schlag: Triennale in Mailand im Jahr darauf und Biennalen [...]

Luc Bondy: “Großartig, dass Kultur Hysterie auslösen kann”

Samstag, 27 Juni, 2009

Fetwochen-Intendant Luc Bondy über Musiktheater, ein Projekt mit der Burg und seine aktuelle Liebelei in London.
Standard: Wie lautet Ihr Festwochen-Resümee: Sind Sie zufrieden?
Bondy: Zufrieden ist ein Wort, das mir immer etwas fremd ist. Aber ich bin freudig überrascht, dass wir einen so großen Zulauf hatten. Das bedeutet wohl, dass wir eine sehr sehr gute Mischung [...]

Biennale von Venedig: Kunstparcours durch die Lagunenstadt

Dienstag, 9 Juni, 2009

Krise? Die Yacht-Anlegeplätze am Canal Grande sind wie immer ausgebucht, obwohl die Parkscheingebühren mit kolportierten 15.800 Euro pro Schiff und Tag doch im oberen Preissegment angesiedelt sind. Noch schicker als ein Schiff macht sich allerdings ein eigener Palazzo am Kanal. Viktor Pinchuk, ukrainischer Multimillionär und Kunstmäzen, hat einen und verborgt ihn alle zwei Jahre seinem [...]

Cy Twombly: Kunst wie verwüstete Bettlaken

Montag, 1 Juni, 2009

Immerhin. Flüge sind gebucht, Zimmer reserviert. Aber ob Cy Twombly morgen auch - wirklich? wirklich!? - hier sein wird zur Ausstellungseröffnung und beim Abendessen ihm zu Ehren, da hat man im Mumok bis zuletzt leise Zweifel. Schließlich eilt dem scheuen Künstler der Ruf voraus, trotz Zusagen lieber doch nicht zu kommen. Oder sich unter die [...]

Cornelius Kolig: Tabubrüche aus dem Paradies

Montag, 25 Mai, 2009

Kopulierende Menschen, Vaginen, Penisse. Vergoldete Scheiße. Kruzifixe, Liebesgeräte, Sexmaschinen, Flugbretter, Tod, Angst, Vergänglichkeit. Das Paradies, jedenfalls jenes von Cornelius Kolig, ist voller Tabubrüche. Von seinem Schlafzimmerfenster aus hat er übrigens den besten Blick auf sein Paradies, in dem Vulgäres den Göttern gleichgestellt ist, der Saustall neben dem Pantheon liegt.
Keine Hierarchien: Das, ja genau das [...]

Christo und Jeanne-Claude: Kleinkunstwerke für Briefmarkensammler

Donnerstag, 16 April, 2009

Christo und Jeanne-Claude, weltberühmt für spektakuläre Interventionen im öffentlichen Raum, unterstützen mit einer Briefmarke den Contemporary Art Tower (CAT) im Gefechtsturm im 3. Bezirk von Wien
Und jetzt also die allererste Briefmarke, die kleinste Intervention im öffentlichen Raum. 55 Cent ist Christos auf Portoformat reduzierte Vision des verhüllten Flakturms aus den späten 1970er-Jahren wert: eines von [...]


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