Kultur | Andrea Schurian

Andrea Schurian

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Archiv für denKulturKategorie

Salzburg: Atemholen in der Provinz-Weltstadt der Kunst

Montag, 24 August, 2015

Die blaue Stunde, zwischen Tag und Nacht flirrende Traumbilder, die Stadt in Mythen versunken, verwoben zu einem Gedicht von Georg Trakl. “In der Stille tun sich eines Engels blaue Mohnaugen auf.” Im Winter klirrt eisblau die Schneeluft, sommers schlabbert die Hitze als bläulicher Dunst über den Türmen und Kuppeln. Durchscheinend Trakls spinstige Farben, Hyazinth und [...]

Sona MacDonald: “Erkenntnis, die im Lachen steckt, ist wunderbar”

Montag, 10 August, 2015

Die Josefstadtschauspielerin Sona MacDonald spricht über ihr Leben, ihre Auffassung von Theater, über die Aktualität von Bert Brechts “Dreigroschenoper”

Franz Welser-Möst: “Fidelio ist eine philosophische Utopie”

Samstag, 1 August, 2015

Wenige Tage vor der “Fidelio”-Premiere bei den Salzburger Festspielen traf ich den Dirigenten Franz Welser-Möst zum Gespräch über die Besonderheit der Oper, seine Erfolge in Cleveland, die Zusammenarbeit mit Regisseuren und darüber, dass in seinem Musikhimmel zumindest zwei Orchester sein müssen: die Cleveländer und die Wiener Philharmoniker.
Sie dirigieren bei den Festspielen zwei Opern, Konzerte – [...]

Peter Konwitschny: “Dummheit hat ja so praktische Seiten!”

Donnerstag, 30 Juli, 2015

Spätes Salzburg-Debüt für Peter Konwitschny: Der Radikal-Regisseur inszenierte Wolfgang Rihms “Die Eroberung von Mexico”. Ein Gespräch über Kunst und Gott, Dirigenten und Publikum, Dummheit und Werktreue.
Sie haben einmal gesagt, Ihre Haltung zum Theater sei, je höher die Gagen und je höher die Kartenpreise, nicht kompatibel. Wie ist das in Salzburg, wo beides hoch ist?

Ingeborg Strobl: Einblicke, Eindrücke, Erinnerungen

Freitag, 24 Juli, 2015

Die Künstlerin Ingebor Strobl gab im Wien-Museum in einer kleinen, sehr poetischen Ausstellung Einblicke in ihr ganz persönliches Lebensumfeld. Ihre Fotografien, Schnappschüsse und Sammelstücke arrangierte sie zu einer Art Rauminstallation.
Berührendes, Banales, Absurdes, Lustiges, Wichtiges, Wehmütiges, Bellezza, Tristezza: Ingeborg Strobls Fotografien sind Fundstücke kleiner Welten. Ihre Aufmerksamkeit gehört dem vorgeblich Nebensächlichen, mit liebevollem Ernst und heiterer [...]

Elisabeth Orth: “Man weiß nicht, wie man ist, wenn man mordet”

Mittwoch, 6 Mai, 2015

Unter dem Titel “Aus euch wird nie was” (Amalthea-Verlag) erschienen Anfang Mai die von Presse-Kulturredakteur Norbert Mayer aufgezeichneten Erinnerungen der großen Burgschauspielerin Elisabeth Orth. Dieses Interview über gute Rollen und Regisseure entstand, als der vielbeschäftigen Doyenne im Vorjahr die Ehrenmitgliedschaft des Burgtheaters verliehen wurde.
Das Gespräch fand am Spätnachmittag in ihrer Garderobe statt; am Abend spielte sie mehrere Rollen in [...]

Bernhard Ensemble: Scheiß drauf, Mann!

Freitag, 20 März, 2015

“The.Big.Lumpazi, Coen Brothers vs. Nestroy” des Wiener Bernhard Ensembles
Foto: Barbara Palffy/Bernhard Ensemble

Na, das fangt ja schon einmal richtig gut an. Eine White-Box als coole TV-Lounge, bequeme Fauteuils fürs Publikum. Auf dem Riesenflatscreen Superman aus dem Jahr 1978, Marlon Brando als Jor El. Aber weil guter Geschmack und Theaterkunst, zumindest im radikalen [...]

Albi: Wie Henri in Frankreich

Dienstag, 25 November, 2014

Henri de Toulouse-Lautrec, exzentrischer Bohèmien, Chronist des Pariser Nachtlebens im Fin de Siècle, wuchs in der bäuerlich-bodenständigen Tarn-Region auf. Die Weltkulturerbe-Stadt Albi ehrt ihren berühmtesten Sohn mit einem Museum und kulinarischen Köstlichkeiten.
Foto: laurent frezouls cdt tarn_ Dort, wo Henri seine Kindheit und Jugend verbrachte, wird in noblen Restaurants wie in einfachen Bistros getafelt [...]

Karin Bergmann: Kein Notnagel fürs Burgtheater

Freitag, 10 Oktober, 2014

Eine ihrer ersten kniffligen Entscheidungen musste Karin Bergmann treffen, kurz nachdem sie von Kulturminister Josef Ostermayer zur interimistischen Burgtheaterdirektorin bestellt worden war. Durch die Fristlose von Ex-Burgchef Matthias Hartmann war auch der Regiesessel für Die letzten Tage der Menschheit, der prestigeträchtigen Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, vakant geworden. Bergmann wählte nicht Egomanie, Glanz und [...]


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