2009 August | Andrea Schurian

Andrea Schurian

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Archiv fürAugust, 2009

Daniel Schlee: “Die Marke ist nicht so leicht zu verkaufen”

Montag, 31 August, 2009

Der Intendant des Carinthischen Sommers über Schwierigkeiten - u.a. mit der Kärntner Kulturpolitik
A.Sch: Sie sind Komponist. Wie sehr leidet Ihre künstlerische Arbeit unter dem Intendantenjob?
Schlee: Ich komponiere jeden Abend, wenn ich nach Hause komme, und sei es erst ab Mitternacht. Am Beginn meiner Karriere war Dirigieren meine große Hoffnung, daraus wurde nichts. Programmgestalten ist aus [...]

Markus Hinterhäuser: “Da habe ich noch immer Herzklopfen”

Samstag, 29 August, 2009

Der Konzertchef der Salzburger Festspiele über die Linie, Herzklopfen und Gert Jonke.
A.Sch: Warum helfen Sie eigentlich dem Kuratorium, das Sie nicht gerade respektvoll behandelt hat, 2011 als Interims-Intendant aus der Patsche?
Hinterhäuser: Ich habe tatsächlich Einblicke in Abläufe und, nennen wir’s euphemistisch, in charakterliche Eigenheiten einiger Protagonisten gewonnen, die ich mir gern erspart hätte. Aber [...]

Thomas Oberender: “Europa ist ein großes Venedig geworden”

Freitag, 28 August, 2009

Der Schauspielchef der Salzburger Festspiele über Mythen, seine Pläne für die nächste Saison, das Leben und den Tod.
A.Sch: “Langweilig” , “elitär” , “faschistoid” : Wie fanden Sie denn die Festspiel-Analysen von Kušej, Bachler und Marlene Streeruwitz?
Oberender: Allesamt eitel und entbehrlich. Und wenn es eine linksreaktionäre Haltung gibt, dann ist das sicher die von Frau Streeruwitz. [...]

Helga Rabl-Stadler: “Wir sind eine internationale Marke”

Donnerstag, 27 August, 2009

A.Sch: Es gab heuer viele Querelen als Begleitmusik, etwa durch das Kuratorium und dessen personelle und strukturelle Entscheidungen zu Beginn der Festspiele.
Rabl-Stadler: Das war fatal. Aber Sie verstehen, dass ich aus diplomatischen Gründen aus meinem Herzen eine Mördergrube machen muss.

Jürgen Flimm: “Beim Schlusschor bin ich am Wasser gebaut”

Mittwoch, 26 August, 2009

Der Intendant der Salzburger Festspiele über Glaube, Liebe, Hoffnung, Buhs und den ästhetischen Mehrwert roter Fahnen
A.Sch: Kränken Sie eigentlich Buhrufe, wie zuletzt bei “Moise et Pharaon” ?
Flimm: Ja sicher. Buhrufe sind feige, sie kommen aus dem Dunkel. Wenn mir Leute ins Gesicht sagen, dass etwas Murks war: Das muss man aushalten. Auch Verrisse gehören zum [...]

Robert Menasse: “Ich bin kein 68er, sondern ein 89er”

Donnerstag, 20 August, 2009

In seinem Erzählband “Ich kann jeder sagen” zeichnet Robert Menasse das Panorama seiner Generation
A.Sch: Wie viel von Ihrem Ich haben Sie denn den 13 Ich-Erzählern mitgegeben?
Menasse: Viel. Jeder von ihnen gehört meiner Generation an. Das Buch ist mein Versuch, mich in meiner Zeitgenossenschaft zu hinterfragen. Es ist ja ein eigentümlicher Sachverhalt, dass wir im letzten [...]

Edelbert Köb: Die Neuordnung der Museen ist eine zähe Sache

Dienstag, 18 August, 2009

A.Sch: Vor zwei Jahren startete Kulturministerin Schmied ihre museumspolitische Initiative, in der Folge wurde die Direktorenkonferenz wieder ins Leben gerufen. Eine Vorgabe war, eine neue Museumsordnung zu entwickeln. Täuscht der Eindruck - oder geht da wirklich nichts weiter?
Köb: Nein, da ist noch nichts Konkretes passiert. Nichtjuristen auf beiden Seiten streiten um juristische Spitzfindigkeiten. Das ist [...]

Gerhard Roth: “Ich bin schreibsüchtig”

Samstag, 8 August, 2009

 
Der  österreichische Schriftsteller im Interview über “Die Stadt”, seinen jüngsten Essayband, über literarischen Vorbilder und persönlichen Höllen
A.Sch: In Ihrem neuen Buch “Die Stadt” schreiben Sie auch vom Wunder des menschlichen Körpers. Sind Sie gläubig?
Roth: Ich bin ein Skeptiker, ein Agnostiker. Wenn ich Filme von Andrej Tarkowski sehe, bilde ich mir ein, gläubig zu sein. Aber [...]

Johann Kresnik: “Am Kärntner Wesen wird die Welt genesen”

Mittwoch, 5 August, 2009

Bleiburg/Pliberk - In der Mitte der Bühne ein riesiges hölzernes Hakenkreuz; kein Zweifel, es geht um Nationalsozialismus und seine braunen Ausläufer bis in die Gegenwart. Bis nach Kärnten. ”Am Kärntner Wesen wird die Welt genesen” , wird es später heißen, wenn die Wörter- und Bilderflut immer drastischer wird, Wasser, Blut, Quatsch, nackte Männer, barbusige Frauen.


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